Halle (dpa/sa) - Die Zahl der Menschen, die in Sachsen-Anhalt als Asylbewerber Geld- und Sachleistungen erhalten, ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitteilte, haben Ende 2019 insgesamt 8158 Menschen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen. Das waren 587 Menschen oder 7 Prozent weniger als 2018. Die staatlichen Hilfen werden zum Beispiel für Ernährung, Unterkunft oder Kleidung gewährt.

Knapp die Hälfte der Antragsteller (3963 Personen) kam den Angaben nach aus Asien. Jeweils rund 900 Menschen stammten aus Indien und Syrien, 728 aus Afghanistan. Rund ein Drittel (31 Prozent) der Hilfesuchenden (2544 Menschen) lebten vor ihrer Einreise in afrikanischen Staaten, gut 17 Prozent (1428 Menschen) in Europa.

Von den insgesamt 8158 Regelleistungsempfängern waren den Angaben nach 4584 Menschen im Besitz einer Aufenthaltsgestattung, 456 Menschen hatten den Status eines mitgereisten Familienangehörigen. Insgesamt 2477 Asylbewerbern erhielten eine Duldungsbestätigung und 482 Menschen warteten den Angaben nach 2019 auf die Ausreise.

Pressemitteilung

Das Asylbewerberleistungsgesetz