Magdeburg (dpa/sa) - Im vergangenen Jahr haben sich weniger Patienten mit dem Verdacht auf einen ärztlichen Behandlungsfehler an die Schlichtungsstelle der Ärztekammer Sachsen-Anhalt gewendet. Die Zahl der Anträge sei von 312 im Jahr 2016 auf 280 gesunken, das sei ein Minus von rund zehn Prozent, teilte die Ärztekammer in Magdeburg mit. Die Zahlen beruhen auf einer Statistik der Norddeutschen Schlichtungsstelle, die neben Sachsen-Anhalt für neun weitere Landesärztekammerbereiche zuständig ist. Die Experten entschieden demnach im vergangenen Jahr 175 Verfahren aus Sachsen-Anhalt. In 22,3 Prozent, also 39 Fällen, erkannten sie einen Behandlungsfehler und einen Anspruch auf Schadenersatz.

Infos zur Arzthaftung/Schlichtung

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