Halle (dpa/sa) - An den sachsen-anhaltischen Binnenhäfen sind 2018 so wenige Güter wie seit 24 Jahren nicht mehr umgeschlagen worden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 5,7 Millionen Tonnen Güter auf die ankommenden und abgehenden Schiffe im Land verladen, wie das Statistische Landesamt in Halle am Dienstag mitteilte. Das waren knapp 17 Prozent weniger Güter als 2017. Dieser Tiefstand wurde zuletzt 1994 mit 5,4 Millionen Tonnen unterschritten. Im Sommer und Herbst 2018 war aufgrund niedriger Wasserstände monatelang so gut wie keine Güterschifffahrt auf der Elbe möglich.

Fast ein Viertel der Güter waren 2018 Erze, Steine, Erden und andere Bergbauerzeugnisse. Bei einem Fünftel der Waren handelte es sich um Gefahrgut. Aber auch Güter aus der Land- und Forstwirtschaft und der Fischerei wurden an den Häfen und Umschlagstellen im Land verladen.