Halle (dpa/sa) - Das für Menschen gefährliche West-Nil-Virus wird die Sachsen-Anhalter in den kommenden Jahren weiter beschäftigen. Zu diesem Ergebnis kommt das Landesamt für Verbraucherschutz in seiner Bilanz für das Jahr 2019, die am Dienstag in Halle vorgestellt wurde. Zwar war im vergangenen Jahr nur bei einem Menschen eine Infektion nachgewiesen worden. Allerdings sei die Krankheit noch jung, sagte Hanna Oppermann, Leiterin des Fachbereichs Hygiene am Landesamt. Häufiger trete das meist durch Mücken übertragene Virus bei Vögeln oder Pferden auf. Es kann bei Menschen Symptome wie Fieber oder Hautausschlag bis hin zu Entzündungen im Gehirn auslösen. 2020 gab es bislang vier Fälle in Sachsen-Anhalt.