Magdeburg (dpa/sa) - Die Tierwelt in Sachsen-Anhalt war voriges Jahr zahlreichen Krankheiten und Gefahren ausgesetzt. Agrarstaatssekretär Ralf-Peter Weber will mit dem Chef des Landesamts für Verbraucherschutz, Alexander Nissle, heute (13.00 Uhr) in Magdeburg die wichtigsten Entwicklungen beleuchten. Sie präsentieren den Bericht der Veterinärmediziner. So soll es unter anderem um die Auswirkungen des erneuten heißen Dürresommers auf die heimische Fischpopulation gehen. Auch die Ausbreitung des West-Nil-Virus wird ein Thema sein. Der Erreger befällt hauptsächlich Vögel und Pferde und war erstmals 2018 in Sachsen-Anhalt nachgewiesen worden.

Außerdem rüsten sich die Behörden auch in Sachsen-Anhalt seit Längerem gegen die Afrikanische Schweinepest. In Polen wurde zuletzt nur 20 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt ein infiziertes Wildschwein entdeckt. Jetzt soll noch einmal beleuchtet werden, welche Maßnahmen das Land für einen möglichen Ernstfall ergreift.