Magdeburg (dpa/sa) - Zum wiederholten Male hat die Bundespolizei in Sachsen-Anhalt Kinder und Jugendliche von Bahngleisen geholt. So überquerte am Donnerstag ein 15-Jähriger in Querfurt die Gleise am dortigen Bahnhof, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Junge wurde in einem verfallenen Gebäude im Bahngelände ausfindig gemacht. Die Beamten entdeckten bei ihm eine geringe Menge Marihuana. Er wurde nach Hause gebracht.

Bereits am Mittwoch war die Bundespolizei über eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen informiert worden, die in Schönebeck im Gleisbereich unterwegs waren. Ein 14-Jähriger aus der insgesamt neunköpfigen Gruppe im Alter von 12 bis 14 Jahren hielt sich bei Eintreffen der Beamten direkt auf dem Gleis auf. Nach Rücksprache mit der Mutter des 14-Jährigen konnten die Jungen entlassen werden. Zuvor waren sie über die Gefahren belehrt worden, denen sie sich ausgesetzt hatten.