Halle (dpa/sa) - Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat mit Blick auf die Weihnachtszeit zur Einhaltung der Corona-Regeln gemahnt. Das Ziel sei, "das Weihnachtsfest und den Jahresausklang in gewohnter Weise zu begehen", sagte Wiegand am Donnerstag in Halle. In den kommenden Wochen müsse dazu das starke Wachstum der Neuinfektionen gebremst werden. In der Saalestadt herrsche weiterhin Alarmstufe Rot. Das Stadtoberhaupt begrüßte daher die von Bund und Ländern am Mittwoch beschlossenen, verschärften Beschränkungen weitgehend. Mit Blick auf einen möglichen Weihnachtsmarkt in der Stadt sprach Wiegand von der Idee einer minimierten Version. Genaue Aussagen könnten derzeit jedoch nicht getroffen werden.

In Halle gelte weiterhin die Maskenpflicht in der Innenstadt, der Einkaufsmeile dahin sowie dem Bahnhofsvorplatz, sagte Wiegand. Am Mittwoch seien 217 Mal Menschen, die an diesen Orten keine Maske trugen, mündlich verwarnt worden. Ab Freitag solle es keine Mahnungen, sondern direkt Bußgelder geben. Zudem gelte ab Freitag ein generelles Besuchsverbot in Krankenhäusern - mit einigen Ausnahme. Darüber hinaus müssten Studierende, die in der kommenden Woche ins neue Semester starteten, in den Lehrveranstaltungen eine Maske tragen. Am Donnerstag veröffentlichte die Stadt zudem eine neue Allgemeinverfügung, die online abrufbar sei, hieß es.

Am Donnerstag gab es den Angaben nach 57,38 Infizierte auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Seit Freitag wurden zudem 32 Neuinfektionen in Halle gemeldet.

7. Allgemeinverfügung