Magdeburg (dpa/sa) - Einen Monat nach der gewalttätigen Randale am Rande der Aufstiegsfeiern des 1. FC Magdeburg hat sich die Zahl der Anzeigen mehr als verdoppelt. Die Beamten ermitteln in 72 Verfahren, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Kurz nach den Ausschreitungen waren es 29. Die Spanne reiche von Sachbeschädigung über Körperverletzung bis zu Landfriedensbruch und Volksverhetzung. Am 21. Mai hatten Randalierer während der Feier am Magdeburger Hasselbachplatz Böller gezündet, Brände auf der Straße gelegt sowie Polizei und Feuerwehr attackiert. Den Angaben zufolge wurden dabei 30 Beamte verletzt. Elf mutmaßliche Randalierer kamen am Abend in Gewahrsam. Inzwischen stieg die Zahl der Verdächtigen auf 23.