Magdeburg (dpa/sa) - Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr so wenig Straftaten registriert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Im Vergleich zu 2016 sank die Zahl der Fälle um knapp 5 Prozent auf rund 186 550. Rückgänge habe es unter anderem bei den gemeldeten Wohnungseinbrüchen gegeben, teilte das Innenministerium in Magdeburg mit. Damit ist der seit Jahren verzeichnete Anstieg bei der Einbruchskriminalität vorerst zu Ende. Sachsen-Anhalt und Sachsen hatten 2016 als einzige Bundesländer einen weiteres Plus bei den Einbruchsfällen gemeldet. Der Bundestrend war hingegen schon rückläufig. Details und weitere Entwicklungen wird Innenminister Holger Stahlknecht heute in Magdeburg präsentieren. Der CDU-Politiker stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik für Sachsen-Anhalt vor.