Dresden (dpa/sn) - Mit dem warmen Wetter werden Zecken aktiv und die Gefahr von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) steigt. 2018 hat das Robert-Koch-Institut drei weitere sächsische Landkreise als Risikogebiet für FSME eingestuft. Neben dem Vogtlandkreis seien nun auch die Landkreise Bautzen und Zwickau sowie der Erzgebirgskreis in die Liste aufgenommen worden, teilte das Sozialministerium am Freitag in Dresden mit. Zu Risikogebieten werden Regionen erklärt, in denen für Bewohner oder Besucher ein erhöhte Gefahr besteht, von Zecken gestochen zu werden und zu erkranken.

Alle Menschen, die sich in einem Risikogebiet aufhalten, sollten entsprechend der öffentlichen Empfehlung geimpft sein, teilte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) mit. Zudem sollte nach einem Aufenthalt im Freien der Körper nach Zecken abgesucht werden.

FSME wird durch Viren verursacht, die durch Zecken übertragen werden. Das kann zu Lähmungen und sogar zum Tod führen. Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen 21 FSME-Erkrankungen gemeldet.

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