Magdeburg (dpa/sa) - Zehn der vierzehn Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt haben neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zum Dienstag kamen 15 neue Fälle dazu, wie das Gesundheitsministerium in Magdeburg am Mittwoch mitteilte. Damit verteilen sich die neuen Fälle regional etwas breiter als zuletzt. Am Dienstag hatten nur sechs der 14 Kreise und kreisfreien Städte neue Infektionen gemeldet, am Montag waren es sieben.

Der Anstieg bleibt hingegen moderat. Die meisten neuen Fälle binnen eines Tages meldet mit drei die Stadt Magdeburg, je zwei entfallen auf Halle, den Kreis Wittenberg und die Börde. Aus Anhalt-Bitterfeld, dem Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, dem Kreis Stendal, dem Salzlandkreis und Dessau-Roßlau wird je ein positiver Befund gemeldet. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Sachsen-Anhalt nachweislich 2093 Menschen mit dem Virus infiziert worden. 1937 von ihnen, beziehungsweise 92 Prozent, gelten Schätzungen zufolge als genesen. Die Zahl der Toten mit einem positiven Corona-Test blieb unverändert bei 64.

Seit dem Wochenende gilt eine Testpflicht für jene Urlauber, die aus einem Risikogebiet zurückkehren. Die Betroffenen müssen sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden und bis zur Bestätigung eines negativen Testergebnisses in häuslicher Quarantäne bleiben, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte. Ausgenommen sind nur jene, die bei ihrer Rückkehr bereits einen anerkannten und frischen Corona-Test vorweisen können. Für Reiserückkehrer sind die Tests kostenlos, wenn sie eine Reise in ein Risikogebiet nachweisen können.