Halle/Magdeburg (dpa/sa) - Die größten Zoos im Land unterstützen seit Jahren mit Erfolg verschiedene Zuchtprogramme. In der Landeshauptstadt Magdeburg beteilige sich der Zoo besonders erfolgreich mit den Spitzmaulnashörnern, Weißrüsselnasenbären und Schopfhirschen an internationalen Zuchtprojekten, sagte eine Zoosprecherin. Bei den Nashörnern habe es bisher neun Geburten gegeben - darunter die erste Geburt eines Spitzmaulnashorns in der DDR im Jahr 1979. Auch der Nachwuchs der Weißrüsselnasenbären und Schopfhirsche sei bei unzähligen europäischen Zoos begehrt.

Der Bergzoo in Halle beteilige sich derzeit an drei Zuchtprogrammen, sagte Zoosprecher Tom Bernheim. Die meisten Arten seien beim Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) dabei - wie etwa der Afrikanische Elefant, der Löffelhund, der Rote Panda oder das Zwergflusspferd. Der Zoo beteilige sich darüber hinaus am Europäischen Zuchtbuchprogramm (ESB) - unter anderem mit der Europäischen Sumpfschildkröte, dem Gänsegeier oder dem Südamerikanischen Seebären. Auch im internationalen Zuchtbuch seien Arten aus Halle eingetragen.