Berlin (dpa) - Im Berliner Tränenpalast wird am Mittwoch der zweimillionste Besucher erwartet. Die Ausstellung am ehemaligen Ost-West-Grenzübergang an der Friedrichstraße gibt es seit 2011. Sie werde mittlerweile jedes Jahr von mehr als 300 000 Menschen besucht, teilte die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland am Montag mit. Für Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sei das ein Signal, dass die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur weiterhin aktuell und notwendig sei.

"Die an diesem authentischen Ort buchstäblich spürbar bedrückende Alltagserfahrung der deutschen Teilung macht den Tränenpalast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer zu einem herausragenden Erinnerungsort." Seinen Namen hat das Gebäude von den tränenreichen Abschieden an der ehemaligen Grenze.