Magdeburg (dpa/sa) - Angesichts steigender Fallzahlen ist die Zeit der Corona-Lockerungen auch in Sachsen-Anhalt vorbei. Das Kabinett kommt heute in Magdeburg zusammen und berät über weitere Regelungen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) will sich dazu gegen 14.00 Uhr in einer Pressekonferenz äußern.

Um zwei bereits geplante Lockerungsschritte zum 1. November doch nicht zu gehen, muss das Kabinett zudem die aktuelle achte Eindämmungsverordnung ändern. Diese sieht bislang vor, dass zum 1. November Clubs und Diskotheken unter bestimmten Voraussetzungen öffnen dürfen. Geplant war bislang auch, dass an Veranstaltungen in Räumen statt bislang 500 dann 1000 Menschen teilnehmen dürfen.

Bei den Beratungen soll es auch über Hilfen für die Clubbetreiber gehen, deren Geschäft seit März brach liegt. Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) erklärte, es seien finanzielle Hilfen nötig für diese besonders getroffene Branche. "Ich werde dem Kabinett die kurzfristige Einführung eines Corona-Härtefallprogramms vorschlagen. Angesichts der überschaubaren, jedoch für die Kultur des Landes wichtigen Szene sollte es machbar sein, dass wir hier kurzfristig eine unbürokratische Lösung finden."

Achte Eindämmungsverordnung Sachsen-Anhalt

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