Kabul (dpa) - Zwei Selbstmordanschläge radikalislamischer Extremisten haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens 25 Menschen das Leben gekostet. Bei den Anschlägen am Mittwoch seien fünf Polizisten, ein Wachmann und zehn Zivilisten umgekommen, teilten das Innen- und das Gesundheitsministerium mit. Auch vier Selbstmordattentäter der Terrormiliz Islamischer Staat und fünf Kämpfer der radikalislamischen Taliban seien getötet worden, hatte ein Polizeisprecher gesagt. Extremisten der beiden Organisationen hatten fast zeitgleich, aber unabhängig voneinander in zwei Stadtteilen Polizeiwachen angegriffen.