Apia (dpa) - Bei einem Masernausbruch im polynesischen Inselstaat Samoa sind in den vergangenen Wochen mindestens 53 Menschen gestorben. Bei den meisten Todesopfern handle es sich um Kinder unter vier Jahren, teilte das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Apia mit. Seit November wurden demnach mehr als 3700 Masernfälle gemeldet. Das kleine Land mit seinen rund 200 000 Einwohnern hatte Mitte November den Notstand ausgerufen und Schulen und Universitäten geschlossen.