Rom (dpa) - Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" darf mit 88 Migranten an Bord in Tarent in Süditalien anlegen. Das entschied das Innenministerium in Rom. Nach fast einer Woche auf dem Mittelmeer war die Crew zuvor eigenmächtig in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Die Organisation Sea Eye begründete das mit dem schlechten Wetter. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete unter Berufung auf das Innenministerium, Deutschland und Frankreich wollten 60 Migranten aufnehmen, Portugal 5 und Irland 2.