Hamburg (dpa) - Nach dem Aus für die Hamburger Olympia-Bewerbung kehren Bund, Stadt und Verbände heute die sportpolitischen Scherben zusammen. Das Nein der Bürger zu Sommerspielen 2024 hat Entsetzen und Niedergeschlagenheit hinterlassen. 51,6 Prozent der Hamburger, die sich am Referendum beteiligten, waren gegen Olympia in der Hansestadt. Nur 48,4 Prozent waren dafür. Für den deutschen Sport ist das ein Armutszeugnis, sagte Hockey-Olympiasieger Christian Blunck. Olympia sollte den deutschen Spitzensport beflügeln. Diese Chance für die kommende Generation sei vergeben, stellte DOSB-Präsident Alfons Hörmann ernüchtert fest.