Genf (dpa) - Bei der Artenschutzkonferenz in Genf geht es heute um eine möglichen Lockerung des Elefantenschutzes. Die Vertreter der 183 Unterzeichnerstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens debattieren über entsprechende Anträge aus Ländern des südlichen Afrikas. Sie argumentieren, ihre Elefanten hätten sich dank guter Schutzmaßnahmen ausreichend vermehrt. Sambia etwa will Jägern erlauben, Stoßzähne, Füße und ähnliches als Jagdtrophäen auszuführen. Mehrere Länder wollen auch den Elfenbein-Handel wieder ermöglichen. Tierschützer und viele Länder sind dagegen.