Brüssel (dpa) - Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat sich entsetzt über Berichte über einen Chemiewaffeneinsatz in der umkämpften Rebellenprovinz Ost-Ghuta gezeigt. In der Region werde gegen die elementarsten Regeln der Menschlichkeit verstoßen, sagte Asselborn am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Es sei eine Schande, wie dort mit den Menschen umgegangen werde. "Wir sind wieder im Mittelalter, im tiefen Mittelalter", sagte er. Asselborn forderte den Iran und Russland, die USA und die Türkei auf, ihren Einfluss zu nutzen, um die "Barbarei" in Syrien zu stoppen.