London (dpa) - Nach dem Anschlag mit zwei Todesopfern in London ist in Großbritannien eine Debatte über die routinemäßige vorzeitige Entlassung von Häftlingen entbrannt. Zuvor war bekannt geworden, dass der Attentäter Usman Khan, der am Freitag eine Frau und einen Mann nahe der London Bridge tötete, ein verurteilter Terrorist war, der vorzeitig auf freien Fuß gekommen war. Drei weitere Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. Der Attentäter war von Passanten überwältigt und schließlich von der Polizei erschossen worden. Die Terrormiliz IS beanspruchte den Anschlag am Samstag für sich.