Berlin (dpa) - Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland in die drei nordafrikanischen Maghreb-Staaten Algerien, Tunesien und Marokko hat nach einem Zeitungsbericht stark zugenommen. So seien etwa die Abschiebungen nach Algerien von 57 im Jahr 2015 auf mehr als 500 im Jahr 2017 gestiegen, schreibt die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise. In den vergangenen Jahren gab es Gespräche mit den Maghreb-Staaten, um Abschiebungen zu erleichtern. Dabei ging es unter anderem um die schnelle Identifizierung und die Beschaffung der notwendigen Dokumente für die Ausreisepflichtigen.