Würzburg (dpa) - Der Verdächtige im Würzburger Kinderpornofall hat sich nach Angaben der Stadtverwaltung seit Jahren um zwei Pflegekinder gekümmert. Anzeichen auf einen Missbrauch des vierjährigen Jungen und des fünfjährigen Mädchens gebe es aber nicht, berichtete die "Main-Post" unter Berufung auf einen Stadtsprecher. Den Kindern gehe es den Umständen entsprechend gut. Der 37-jährige Logopäde sitzt in U-Haft. Er soll Kinderpornos mit kleinen Jungen im großen Stil angefertigt und im sogenannten Darknet verbreitet haben.