Seoul (dpa) - Nach dem gescheiterten Gipfeltreffen mit den USA vor zwei Wochen stellt Nordkoreas Führung weitere Verhandlungen über ihr Atomwaffenprogramm infrage. Ihr Land habe nicht die Absicht, vor den Forderungen der USA, die diese beim Gipfel in Hanoi vorgebracht hätten, einzuknicken, sagte Vize-Außenministerin Choe Son Hui laut der russischen Agentur Tass in Pjöngjang. Auch sei ihre Regierung nicht bereit, "die Verhandlungen in dieser Art fortzusetzen". Machthaber Kim Jong Un wolle bald eine offizielle Erklärung zu seinem künftigen Kurs abgeben.