Bremen (dpa) - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg hat nach einem "Spiegel"-Bericht schon im Jahr 2014 Hinweise auf Manipulationen bei Asylentscheidungen in Bremen bekommen. Wie das Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, soll der Leiter der Außenstellen Friedland und Oldenburg damals mehrere E-Mails an Gruppen- und Abteilungsleiter geschrieben haben. Dem Bericht zufolge schilderte er konkrete Fälle. Der Mann soll zudem einen Beschwerdebrief an seinen Vorgesetzten in Nürnberg geschrieben haben.