Rostock (dpa) – Gut 19 Jahre nach dem ersten Antrag auf Errichtung einer Anlage für das Kernfusionsexperiment Wendelstein 7-X wird nun die Betriebsgenehmigung erteilt. Voraussichtlich in der kommenden Woche werde dieser Schritt erfolgen, sagte der Direktor des zuständigen Landesamts für Gesundheit und Soziales, Heiko Will, heute in Rostock. Bei der Kernfusion soll Energie durch die Verschmelzung von Atomkernen gewonnen werden. Wendelstein 7-X ist neben einer Anlage in Japan das größte Fusionsexperiment vom Typ Stellarator.