Washington (dpa) - Im Machtkampf in Venezuela laufen nach Einschätzung der USA bereits Geheimverhandlungen zwischen der Opposition rund um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó und den mächtigen Streitkräften. Es gebe zahlreiche Gespräche darüber, was kommen wird, sagte US-Sicherheitsberater John Bolton in einem TV-Interview. Zahlreiche Länder, darunter die USA und Deutschland, haben Guaidó schon als rechtmäßigen Übergangspräsidenten anerkannt. Allerdings ist es ihm bislang nicht gelungen, Staatschef Nicolás Maduro wirklich gefährlich zu werden.