Salisbury (dpa) - Nach dem Tod einer mit dem Kampfstoff Nowitschok in Berührung gekommenen Britin wächst der Druck auf die Ermittler im Fall Skripal. Sie müssen nun herausfinden, ob es zwischen den beiden Fällen Verbindungen gibt. Denn der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren als Opfer eines Anschlags ebenfalls mit dem Nervengift in Kontakt gekommen. London hatte Moskau dafür verantwortlich gemacht. Russland stritt das vehement ab. Die gestorbene 44-jährige Britin und ihr 45-jähriger Lebensgefährte waren mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.