Berlin (dpa) - Der Bund will Länder und Kommunen bei der Finanzierung der Kosten für die Integration von Flüchtlingen deutlich stärker unterstützen als bisher vorgesehen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Ländern und Kommunen sollten zwischen 2019 und 2022 insgesamt mehr als 15 Milliarden Euro bekommen. Geplant sei zudem, auf das Kontrollrecht zu verzichten, ob die Länder das Geld tatsächlich für Integrationsleistungen verwenden. Das Bundeskabinett wolle den entsprechenden Gesetzentwurf am Mittwoch verabschieden, heißt es in dem Bericht.