Berlin (dpa) - Die Bundesregierung lehnt Sanktionen gegen Altkanzler Gerhard Schröder wegen seines Russland-Engagements ab. "Die Bundesregierung sieht keine Veranlassung, Überlegungen dieser Art anzustellen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin Sanktionen gegen Schröder ins Spiel gebracht, der Aufsichtsratschef des russischen Energiekonzerns Rosneft ist. "Gerhard Schröder ist für Putin weltweit der wichtigste Lobbyist. Es sollte deshalb geprüft werden, wie die EU hier handeln kann", sagte Klimkin der "Bild"-Zeitung.