Berlin (dpa) - Für den Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes wäre die Aufnahme von Kindern aus überfüllten griechischen Lagern für Flüchtlinge und andere Migranten eine notwendige Übergangslösung. Die Situation vor Ort sei aussichts- und hoffnungslos, sagte Peter Neher im SWR. Hilfe vor Ort sei zu wenig - deshalb könne es übergangsweise eine Lösung sein, die Kinder mit ihren Eltern nach Deutschland zu bringen. Ein Land allein sei zwar kaum in der Lage, in großem Umfang zu helfen, aber angesichts der dramatischen Situation wäre das ein "mutiges Zeichen der Solidarität, der Humanität", sagte Neher.