Berlin (dpa) - Die CDU-Spitze versucht, den parteiinternen Streit über die Einbindung des chinesischen Telekom-Ausrüsters Huawei in den Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunks zu entschärfen. Generalsekretär Paul Ziemiak sagte vor dem Parteitag in Leipzig, es müsse ausgeschlossen werden, dass durch Produkte fremde Staaten auf die deutsche Infrastruktur zugreifen könnten. Das sei im Parteitagsantrag des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen und anderer Abgeordneter präzisiert worden. Kanzleramtschef Helge Braun nannte den Kompromissvorschlag auf Twitter "sehr vernünftig".