Berlin (dpa) - Der Autobauer Daimler will den von Verkehrsminister Andreas Scheuer angekündigten Rückruf von europaweit rund 774.000 Diesel-Autos umsetzen - zugleich aber auch dagegen Widerspruch einlegen. Offene Rechtsfragen würden noch im Widerspruchsverfahren geklärt, teilte Daimler im Anschluss an das Treffen von Scheuer und Vorstandschef Dieter Zetsche mit. Aus Sicht der Behörden hat Daimler in den Fahrzeugen von Mercedes-Benz unzulässige Abschalteinrichtungen für die Abgasreinigung verwendet. Der Autobauer sieht das anders und hat schon gegen einen anderen Rückruf-Bescheid Widerspruch eingelegt.