Washington (dpa) - Nach dem Verhängen von Schutzzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte in die USA hat das große Feilschen um Ausnahmeregelungen begonnen. Die EU und viele Länder der Welt versuchen, die Wirkung der Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump abzuschwächen. Die Europäische Union will in dem Handelsstreit mit einer Beschwerde vor die Welthandelsorganisation WTO ziehen. Dazu habe die EU nun 90 Tage Zeit, erläuterte Handelskommissarin Cecilia Malmström. In diesem Zeitraum könnte auch über Vergeltungszölle, etwa auf Whiskey, Erdnussbutter und Maisprodukte entschieden werden.