Berlin (dpa) - Depressionen und Rückenschmerzen haben die Krankengeldausgaben im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch von 10,6 Milliarden Euro getrieben. Aber auch gestiegene Beschäftigung, höhere Löhne und mehr Lebensarbeitszeit führten zu einem kontinuierlichen Anwachsen der Krankengeld-Ausgaben in den vergangenen rund zehn Jahren. Das zeigt ein Gutachten des Sachverständigenrats für das Gesundheitswesen. Krankengeld bekommen Versicherte von den Krankenkassen, wenn sie länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind.