Berlin (dpa) - Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine Abgabe von mindestens 22 Cent auf Einwegtüten, damit beim Einkauf weniger Müll anfällt. Es gehe darum, dass weniger der bisher kostenfreien Tüten etwa für Obst oder Gemüse verbraucht werden, teilt die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation mit. Die Regelung solle für alle Einwegtüten aus Plastik gelten, aber auch für Tüten aus Bioplastik oder Papier. Diese verbrauchten in der Herstellung viel Wasser, Energie und Chemikalien.