New York (dpa) - Deutschland steht bei der Bildungsgerechtigkeit im Vergleich zu anderen Industrieländern nur im Mittelfeld. Das ergab eine Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Deutschland belege Platz 23 von 41. Das bedeute, dass auch Kinder in reichen Ländern nicht automatisch gleiche Chancen auf gute Bildung hätten. Für die Studie untersuchten Experten die frühkindliche Förderung sowie Schulen in Hinblick darauf, wie sehr etwa der Beruf der Eltern, ein Migrationshintergrund oder das Geschlecht die Bildungsgerechtigkeit beeinflussen. Die geringste Ungleichheit gibt es demnach in Lettland.