Moskau (dpa) - Russland wartet im Fall des vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal nach eigener Darstellung weiter auf Informationen. "Wir haben auf keine unserer Fragen eine Antwort erhalten", sagte der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow im TV-Sender Rossija-24. Russland hatte eine Liste mit 13 Fragen bei der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen eingereicht. Unter anderem will Russland mehr über die Ermittlungen der OPCW-Experten erfahren. Auch an Großbritannien und Frankreich hatte Russland Fragen gerichtet. Morgen berät der Exekutivrat der OPCW in einer Sondersitzung über den Fall.