Goma (dpa) - Am Jahrestag der Ebola-Krise im Kongo ist in der Millionenstadt Goma ein dritter Fall des gefährlichen Virus festgestellt worden. Es handele sich dabei um ein einjähriges Mädchen, sagte Michel Yao von der Weltgesundheitsorganisation. Die Patientin sei die Tochter des zweiten Ebola-Patienten, der in der Stadt festgestellt wurde. Er war an der Krankheit gestorben. Goma mit mehr als einer Million Einwohner liegt direkt an der Grenze zu Ruanda. Das Land habe nun wegen der Ebola-Epidemie seine Grenze zum Kongo zu gemacht, teilte das ruandische Außenministerium mit.