Fritzlar (dpa) - Bei der Polizei sind erste Hinweise aus der Bevölkerung im Fall der mutmaßlich falschen Ärztin in Nordhessen eingegangen. Die Ermittler in Homberg/Efze sprachen von einer niedrigen zweistelligen Zahl. Die Frau sitzt wegen mehrerer Todesfälle in einer Klinik in Fritzlar in Untersuchungshaft. Die 48-Jährige soll ohne entsprechende Ausbildung Patienten betäubt haben. Durch fehlerhafte Anästhesien soll sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft in vier Fällen den Tod der Patienten verursacht haben. Ob es weitere Opfer gibt, prüfen die Behörden noch.