Berlin (dpa) - Das Grundwasser in Deutschland ist laut einem Bericht der EU-Kommission vielerorts zu stark mit Nitrat belastet. Demnach überschritten im Schnitt 28 Prozent der Messstationen im Zeitraum 2012 bis 2015 den Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Wasser. Nur auf Malta habe dieser Wert in dem Zeitraum höher gelegen. "Für das Trinkwasser besteht keine Gefahr", sagt Maximilian Hofmeier, Experte für Düngerecht beim Umweltbundesamt. Nitrat gelangt hauptsächlich über organische Düngemittel aus der Landwirtschaft, etwa Gülle, in das Grundwasser.