Paris (dpa) - Mehrere europäische Länder wollen Informationen über Terror-Verfahren künftig noch enger austauschen. "Es ist einfach wichtig, dass die Mitgliedsstaaten untereinander wissen, wer schon einmal woanders verurteilt wurde", sagte Justizministerin Katarina Barley nach einem Treffen mit Amtskollegen aus Frankreich, Spanien, Belgien, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Paris. Künftig sollten die Strafverfolgungsbehörden noch intensiver als bisher über die europäische Justizbehörde Eurojust zusammenarbeiten. Deutschland wolle, so Barley, stärker als bisher Fälle übermitteln.