Dresden (dpa) - Die Chancen, dass die gestohlenen Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe in Dresden wieder auftauchen, sind aus Sicht des Kunstdiebstahl-Experten Willi Korte eher gering. "Meine große Befürchtung ist, dass die Steine herausgebrochen und individuell verkauft werden", sagte der Provenienzforscher der Deutschen Presse-Agentur. "Selbst wenn sie nur einen Bruchteil ihres realen Marktwerts erbringen von 10 bis 20 Prozent, rentiert sich das gemessen am Aufwand immer noch." Nach Kortes Einschätzung hatten es die Einbrecher zu leicht.