Frankfurt/Main (dpa) - Europas Währungshüter warten angesichts eingetrübter Konjunkturaussichten mit der ersten Zinserhöhung bis ins kommende Jahr. Bislang hatte die Notenbank erklärt, dass die Zinsen bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus unverändert bleiben. Dieser Zeitraum wurde nun verlängert bis mindestens über das Jahresende hinaus, teilte die Europäische Zentralbank mit. Sparer müssen sich also noch gedulden. Gleichzeitig bietet die EZB Geschäftsbanken - wie in den vergangenen Krisenjahren auch - erneut langfristige Kredite zu extrem günstigen Konditionen.