Brüssel (dpa) - Im Fall des Nervengiftanschlags im englischen Salisbury hat sich die Nato den Strafmaßnahmen zahlreicher Staaten gegen Russland angeschlossen. Das Bündnis ließ sieben Mitarbeiter der russischen Nato-Vertretung ausweisen. Außerdem sollen drei Akkreditierungsanfragen abgelehnt werden. Die Bündnisstaaten beschlossen zudem, die Maximalgröße der russischen Delegation bei der Nato auf 20 Personen zu begrenzen, wie Generalsekretär Jens Stoltenberg ankündigte. Hintergrund ist der Anschlag gegen den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter. Russland weist alle Anschuldigungen zurück.