Berlin (dpa) - Die neue Asyl-Zwischenbilanz mit fast einer Million Flüchtlingen erhöht den Druck auf das Migrations-Bundesamt und seine Führung - aber auch auf Innenminister Thomas de Maizière. Der Ressortchef wies als oberster Dienstherr Kritik am Arbeitstempo der Behördenmitarbeiter zurück. Die offizielle Asyl-Prognose des Bundes für 2015 ist schon jetzt übertroffen: Von Jahresbeginn bis Ende November wurden in Deutschland fast 965 000 Flüchtlinge registriert - und damit mehr als vom Bund bis Jahresende vorausgesagt.