Glashütten (dpa) - In einem ökumenischen Gedenkgottesdienst haben Angehörige, Freunde und Nachbarn Abschied von dem achtjährigen Jungen genommen, der in Frankfurt vor einen ICE gestoßen und so getötet worden war. Das Ereignis bleibe für immer schrecklich und unfassbar, sagte der evangelische Propst für Rhein-Main, Oliver Albrecht, in einer Ansprache. "Das ist nicht in Worte zu fassen. Es ist wie ein böser Traum und zugleich eine unendliche Leere." Ein 40 Jahre alter Mann hatte den Achtjährigen Ende Juli im Frankfurter Hauptbahnhof vom Bahnsteig vor einen einfahrenden ICE gestoßen.