Heilbronn (dpa) - Den Einsatz von noch mehr Polizisten in Freiburg hält die Gewerkschaft der Polizei für den falschen Weg. Der Fall Freiburg binde sehr viel Personal, alleine durch die Einrichtung einer großen Sonderkommission, erläuterte der GdP-Landesvorsitzende Hans-Jürgen Kirstein. Nun erneut mehr Polizisten nach Freiburg zu schicken, bedeute, der Beamte fehle an anderer Stelle, sagte Kirstein der "Heilbronner Stimme". Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18 Jahre alten Frau Mitte Oktober hatte Innenminister Thomas Strobl unter anderem mehr Polizisten und mehr Razzien angekündigt.