Genua (dpa) - Wegen der schweren Unwetter in Italien sind in der nordwestlichen Region Ligurien alle Häfen geschlossen worden. Ankommende Schiffe müssten vor der Küste auf ein Ende des Sturmes warten, teilte Regionalpräsident Giovanni Totti in Genua mit. Acht bis zehn Meter hohe Wellen brachen sich an der ligurischen Küste, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Im Küstenort Rapallo riss der Sturm mehrere Luxusjachten aus ihren Vertäuungen und ließ sie aufs Ufer krachen. In ganz Ligurien waren 22 000 Haushalte ohne Strom. Die Schlechtwetterfront lähmt seit Tagen weite Teile Italiens.