Washington (dpa) - Knapp sechs Wochen nach dem Schulmassaker von Parkland haben in den USA Hunderttausende überwiegend junge Leute für striktere Waffengesetze demonstriert. In Washington war auf der Pennsylvania Avenue zwischen Kapitol und Weißem Haus ein Meer von Menschen unterwegs: Allein hier wurden mindestens eine halbe Million Teilnehmer erwartet. Einer der Höhepunkte war eine Rede von Yolanda King, der neunjährigen Enkeltochter des ermordeten Bürgerrechtlers Martin Luther King. "Ich habe einen Traum, dass genug genug ist", sagte sie in Anlehnung an die historische Rede ihres Großvaters im Jahr 1963. "Dies sollte eine waffenfreie Welt sein. Punkt."